Lerncoaching unterstützt und begleitet unter anderem Schüler, Studierende, Auszubildende, Arbeitnehmer und Führungskräfte, Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf vereinbarter Basis in geeigneten Lern- und Beratungssettings durch Methoden induktiver Beratung und Interventionbeim Entwickeln persönlicher Lernkompetenz, also der Fähigkeit, neue Informationen zu erschließen, sie abzuspeichern, abrufen und anwenden zu können.

 

 

Entstehung:

Der Begriff Lerncoaching wurde bereits in den 1990er Jahren von Nachhilfeinstituten verwendet. Im wissenschaftlichen Feld entwickelten die Professoren Hameyer und Pallasch, Universität Kiel, ein neues Modell von Lerncoaching im Rahmen von Advanced Studies (AS). Inzwischen wird der Begriff von verschiedenen Verfassern im Bereich von Pädagogik und Weiterbildung mit sehr unterschiedlichen konzeptionellen Hintergründen benutzt. Dabei werden z. B. Elemente aus folgenden Richtungen übernommen: NLP, systemisches Coaching, Lösungsorientierte Therapieansätze, Beratungs- und Kommunikationstheorien sowie Lerndiagnostik. Es grenzt sich von „Nachhilfe“, „Lernen lernen“ und „Lerntherapie“ ab. An einigen Schulen ist Lerncoaching auch als Schul- oder Schülercoaching bekannt.